Angst vor Work in Progress?

Wenn Sie mit Personal Kanban arbeiten, um Ihre eigene Arbeit zu organisieren, werden Sie ab und zu bemerken, dass Sie mehr Work in Progress eröffnen müssen als Ihnen lieb ist, vor allem für lang laufende Vorhaben, die auf das Feedback anderer warten müssen. So geht es mir ab und zu. Neulich las ich auf Twitter einen Spruch, der hieß: “Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit Work in Progress”. So weit würde ich nicht gehen – WIP ist unangenehm, doch es gibt keinen Grund, sich aufzuregen oder Angst zu bekommen.

Wenn Sie schon zu viel WIP haben und zwischen vielen Aufgaben hin- und herwechseln müssen, dann ist die Timebox Ihr Freundin. Nehmen Sie sich ganz klar eine bestimmte Zeit für bestimmte Aufgabenpäckchen und wechseln Sie erst dann wieder zu einer anderen Art von Aufgabenpäckchen. Berücksichtigen Sie dabei Ihren Aufmerksamkeitsrhythmus: Wann sind Sie wach, dann ist es Zeit für die kreativen, neuartigen Dinge! Wann sind Sie müde, dann ist es Zeit für die langweiligen Dinge, die ohne viel Gehirnschmalz oder Emotion gemacht werden können. Lesen Sie noch einmal die Pomodoro-Technik nach und setzen sich dann an Ihren Schreibtisch. Das habe ich auch gerade getan, und es geht mir gut, trotz viel WIP.

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Kommentare

  1. meint

    WIP und die Pomodoro-Technik?

    Du hast natürlich Recht, über diese (naheliegende) Kombination habe ich noch nie so direkt ‘drüber nachgedacht. Während eines Pomodoro-Abschnittes ist das WIP-Limit eben “1″.

    Das bringt Fokussierung, Vermeidung von Multi-Tasking und Flow…

    Mein bisheriger Blick lag bei “Die Pomodoro-Technik – Ein Mini-Scrum!” http://boeffi.net/tutorials/pomodoro-technik-ein-mini-scrum/

    Obwohl die Konzepte von Kanban, Scrum, Pomodoro, … so ganz unterschiedlich sind, gibt es doch viel Gemeinsames…

    In diesem Sinne

    CU
    Boeffi

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